Silvester in Köln


Frohes neues Jahr allerseits! Ich hatte mich an Silvester mit zwei Freunden auf die Domplatte in Köln begeben. Es wurde zwar eine aufwändige, polizeiliche Absperrung und Kontrollen im Bereich des Doms angekündigt, allerdings sollte es hier auch eine spezielle Lichtinstallation geben, sowie ein Chor. Nach den Ereignissen vor einem Jahr, schien die Domplatte der interessanteste Punkt an Silvester 2016 in Köln zu sein.

Am Haupteingang des Kölner Hauptbahnhofs gab’s für uns jedoch kein Weiterkommen, definitiv zu viele Menschen und gefühlt so viele Polizisten wie Zivilisten. Verständlich, denn die unschönen Ereignisse von vor einem Jahr an gleicher Stelle sollten vermieden werden.

Einmal durch die U-Bahn-Haltestelle gelaufen und am anderen Ende wieder hoch, sah es schon deutlich weniger überfüllt aus, auch wenn hier ebenfalls ‘ne Absperrung war und man nur durch eine Kontrolle auf die Domplatte kam.
Die ganze Domplatte und einige Gebäude drumherum wurden mit unterschiedlichen Wörtern bestrahlt. Ganz interessant. Der Chor war ganz nett, aber kaum der Rede wert. Ein normaler Chor halt. Mit der Zeit wurde es auch immer voller, von irgendeiner Gefahr keine Spur, die Polizei war sehr präsent. Dann war es 12 Uhr und die Domplatte entpuppte sich als eher ungünstiger Punkt. Zu sehr verdeckte der Dom und die Gebäude den Blick auf das Feuerwerk. So ging’s Richtung Altstadt und Rheinufer, jedoch gab es auch hier viele Absperrungen und man musste erstmal den Eingang finden. Überall Polizei und glücklicherweise immer noch kein Anzeichen einer brenzligen Situation.

Jedoch war das Feuerwerk ein bisschen enttäuschend. Die großen, beeindruckenden Raketen fehlten irgendwie, es schien eher auf Sparflamme. Oder lag es am Nebel? Oder waren wir einfach zu weit drin im Zentrum, dass man das Feuerwerk selbst nicht richtig sehen konnte? Schade.

Die Vorwürfe Richtung Polizei ein Tag später, die Kontrollen insbesondere von nordafrikanischen Gruppen (Stichwort Rassismus) kann ich null nachvollziehen. Es wurden eben diese kontrolliert und wieder weggeschickt, von denen eine konkrete Gefahr aufgrund von aggressiven Verhaltens ausging. Der Begriff “Nafri” hätte die Polizei über Twitter zwar besser nicht äußern sollen, jedoch war klar, dass die Polizei dieses Jahr alles dransetzen würde, damit die Geschehnisse von Silvester 2015 sich nicht wiederholen würde. Das hat sie geschafft und trotzdem wird gemeckert. Unverständlich. Aber irgendjemand hat ja immer was zu meckern.

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