Reise

It’s more fun on the Philippines

6 Wochen Philippinen – so schnell waren sie auch schon wieder vorbei. Vom 30.11.12 bis 12.01.13 war  ich dort und habe sehr viele Eindrücke sammeln und natürlich auch fotografieren können. Philippinen – das sind knapp von Deutschland aus über 10.000 km Luftline – sehr viel weiter kann man als Deutscher nicht reisen (außer  Australien oder Neuseeland), sonst geht es schon wieder Richtung Heimat. 7.107 Inseln, von denen haben 3.144 einen Namen und etwa 880 sind bewohnt. Kein Ort auf den Philippinen ist weiter als 200 km von der Küste entfernt. Dafür gibt es im Schnitt etwa 20 Taifune im Jahr, von denen ca. 9 die Inselgruppe direkt überqueren. Zudem standen die Philippinen laut Wikipedia im Jahr 2011 auf Platz 3 auf der Gefahrenskala für die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen.

Wie kam es überhaupt zu dieser Reise? Warum Philippinen? Warum so lange? Mein älterer Bruder ist seit einigen Jahren mit einer Filipina verheiratet, sie kam vor 10 Jahren nach Deutschland. Inzwischen haben die beiden auch zwei kleine Kids (2 und 5 Jahre). Und da meine Schwägerin natürlich noch ihre Familie auf den Philippinen hat, wird diese auch hin und wieder besucht, im Schnitt alle 2 Jahre. Und dann immer gleich für mehrere Wochen, damit sich der kostspielige Flug (ca. 800 €) auch lohnt. Und so fragte mich mein Bruder im Frühling 2012, als der nächste Philippinen-Urlaub geplant wurde, ob ich mit möchte.

Zu erst war ich unsicher: 6 Wochen? So lange? Und dann noch über Weihnachten? Mit meinem Bruder?? Und dann würden wir uns dort zu fünft ein Zimmer teilen im Haus von der Mutter meiner Schwägerin in einem Vorort von Manila. Das würde heißen: 6 Wochen keine Privatsphäre, puh… Aber es sprach auch einiges dafür: Endlich mal eine mehrwöchige Auslandserfahrung und das in einem Land, wo nicht fast jeder schon mal war  und natürlich lohnte es sich auch schon rein fototechnisch. Und so entschied ich mich mitzugehen.

Im Mai wurde dann der Flug reserviert. War der Urlaub zunächst noch einige Monate entfernt, dann nur noch wenige Wochen und auf einmal wkam der große Tag: Es ging also wirklich auf die Philippinen. Mein Bruder, dessen Frau, deren 2 Kinder und ich. 14 Stunden in der Luft. Umsteigen in Abu Dhabi. Und auf einmal waren wir im überfüllten Flughafen von Manila. Der übrigens zu den schlechtesten Flughäfen der Welt gehört. Und ja, schön ist definitiv etwas anderes.

Was ich in den 6 Wochen auf den Philippinen alles erlebt habe, lässt sich nicht so eben mal in einem Blog-Eintrag schreiben. Es war eine Flut an Erfahrungen. Es ist dort wirklich eine ganz andere Welt. Es gibt dort viel Armut, viel Dreck, chaotischer Verkehr, aber auch überdimensionale Einkaufszentren, Wolkenkratzer (Manila) und traumhafte Strände mit sehr wenig Touristen. Dadurch, dass wir direkt bei der Familie meiner Schwägerin untergebracht waren und das für sechs Wochen, haben wir sehr viel vom philippinischen Alltag mitbekommen.  Und der besteht unter anderem aus Reis. Viel Reis! Gekocht wird gerne dreimal am Tag und als Beilage gibt es ähm… IMMER Reis. 🙂

Die 6 Wochen ohne Privatsphäre waren dann auch nochmal eine Erfahrung für sich. Etwas, was ich aber ehrlich gesagt so nicht wieder haben muss. Man ist zwangsläufig dann doch zeitweise genervt von einander, wenn man ständig auf einander hockt. Nicht, dass ich mir das vorab nicht schon gedacht habe, aber naja, einmal kann man das machen. 😉

Hier mal ein kleiner Vorgeschmack an Bildern. Einige mehr werden noch kommen…










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