Barcelona Sagrada Familia
Allgemein

Barcelona

Im Dezember war ich für ein paar Tage in Barcelona. Zum ersten Mal in dieser echt sehr, sehr schönen Stadt, zudem das erste Mal im spanischen Festland überhaupt. Spanien ist an mir bisher irgendwie immer vorbeigegangen (bis auf Fuerteventura 2016), daher war es dringend mal Zeit.

Den Flug buchte ich Anfang Dezember, als Spanien coronamäßig sehr gut dastand, deutlich besser als Deutschland. Daher machte ich mir keine großen Sorgen, geboostert war ich zu dem Zeitpunkt auch schon.

Zuerst konnte ich mich zwischen Barcelona und Lissabon lange nicht entscheiden, beide Städte kannte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht und waren ganz oben auf meiner Liste. Ich entschied mich aber dann für Barcelona, nachdem ich mir Bilder von der Sagrada Familia angeschaut hatte. Schon auf Fotos wirkt die Kirche so merkwürdig und surreal. Teilweise wie aus Sand. Und als ich dann vor ihr stand, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Einfach sehr speziell. Auch von Innen hat mich die Sagrada Familia beeindruckt. Man merkt, dass sich der Kirchenarchitekt Antoni Gaudi von der Natur inspirieren ließ, da die Säulen wie riesige Baumstämme wirken, die sich zur Decken hin verzweigen. Die Decke hat die Form von Baumblättern. Einzigartig!

Leider gilt “einzigartig” auch für die Eintrittskosten in die Sagrada. 26 Euro haben es für eine Kirche echt in sich! Und ein Turmaufstieg ist wegen Corona-Maßnahmen momentan nicht möglich. Trotzdem ist es ein Must-See. Ich hatte den Besuch mit etwa 1,5 Stunden bewusst etwas gedehnt, um voll auf meine Kosten zu kommen (haha) und bin gleich mehrmals alles abgelaufen, was ging. Es war zum Glück nicht so voll, eins der der wenigen Vorteile von Corona. Der hohe Eintritt wird damit begründet, dass der Bau der Sagrada Familia allein über Spenden und Eintrittsgelder finanziert wird. Und bekanntlich ist die Kirche noch nicht fertiggestellt, u.a. ist noch der höchste Turm in Bau, der die Sagrada mit 172,5 Metern zur größten Kirche der Welt machen wird. Am Ende wird sie 18 Türme besitzen. Gebaut wird seit bereits 1882. Als Jahr der Fertiggestellung war zunächst 2026 angepeilt (das 100. Todesjahr von Gaudi), doch daraus wird durch Corona-bedingte Verzögerungen nichts. Es wird nun wohl nicht vor 2030.

Überhaupt hat mich die Stadt einfach sehr beeindruckt. Überall gibt’s die einzigartigen Werke von Gaudi zu sehen. Casa Mila, Park Güell, Palais Güell… Dann der Strand, dass Meer und drumherum Berge. Verdammt schön!

Etwas schmunzeln musste ich ein bisschen über die Rolltreppen, die sich an manchen steilen Stellen in der Stadt befinden. Ich weiß nicht, ob ich jemals zuvor Rolltreppen gesehen habe, die sich mitten in Wohnsiedlungen befinden, auf offener Straße. Dankend angenommen habe ich sie natürlich trotzdem.

Auch im Winter lohnt sich ein Trip nach Barcelona. Tagsüber hatte ich die 4 Tage zu 90% Sonne und mindestens 15 Grad. Perfekt, um für paar Tage die deutsche graue, kühle Suppe zu entfliehen. Dementsprechend hab ich mich gefreut, als ich in Deutschland dann wieder von grauen Wolken und Nieselregen begrüsst wurde. Nicht.

Hier Bilder der beeindruckenden Sagrada Familia:

Barcelona Sagrada Familia
Barcelona Sagrada Familia
Barcelona Sagrada Familia
Barcelona Sagrada Familia
Barcelona Sagrada Familia
Barcelona Sagrada Familia inside Decke
Barcelona Sagrada Familia Innen Fenster
Barcelona Sagrada Familia Inside
Sagrada Famila
Barcelona Sagrada Familia bei Nacht

Weitere Bilder folgen…